Unser letzter voller
Tag sollte auch mit vollem Programm starten. Es waren 3 Filme
vorgesehen mit verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten, doch der
letzte sollte der deutsche Film „Toni Erdmann“ sein. Unser
Abschiedsfilm sozusagen. Der Tag begann diesmal später als sonst und
am Frühstück beschlossen wir alle zusammen an den Strand zu gehen,
bis der 1. Film beginnen sollte. Also machten wir uns auf zu einem 2 ½
stündigen Strandaufenthalt. Wir sonnten uns, hörten Musik und
erfreuten uns an leckerem Essen, wie Baguette, französischem Käse,
Früchten und den leckeren Törtchen, die uns Frau Lämmle als
Dankeschön, dass Sie mitfahren durfte, kaufte. Alle Schüler haben ordentlich Farbe bekommen. Dann sollte es zum
ersten Film gehen, er handelte von einer Vegetarierin, die in einer
Hochschule Eingangsrituale unter den Studenten bestehen muss, in denen sie Fleisch essen muss…
Er hörte sich aufjedenfall interessant an, doch dann passierte etwas
Ärgerliches.
Nach einer halbstündigen Anstehzeit kam ein Mann zu
uns und sagte, dass der Film erst ab 18 ist und wir nicht
hereinkommen werden. Traurig machten wir uns auf den Weg in ein
anderes Kino, in dem der Film „Banana“ lief. Wir ließen Herr
Schindler aber zurück, da er sich so auf den Film gefreut hat und er
ja schon über 18 ist:).
Wir beeilten uns wirklich noch
rechtzeitig zu der Alternative zu kommen, doch da wir nicht genau wussten, wo das Kino war, hat es länger gedauert als
geplant und so kamen wir wirklich nur 3 min zu spät und durften dann
leider nicht mehr rein.
Es
war nun 14 Uhr und der nächste Film lief erst um 16 Uhr
und der Vampirfilm, in den die andere Hälfte rein wollte, sogar erst
um kurz vor 17 Uhr. Also trennte sich die Gruppe und die 16 Uhr
Filmleute,
die in einen israelischen Film wollten (Charlotte, Frau Schmitz und
Frau Lämmle) tauchten nocheinaml in die Atmosphäre der Reichen und
Schönen an der Croisette am roten Teppich ein und die anderen machten
sich auf den Weg zum Kino La Licorne, um sich ab 15.30 Uhr für den
Vampirfilm schon in die Schlange zu stellen.
In dem Moment, als wir dort ankamen, trafen wir auf Herrn Schindler, der gerade in diesem Moment mit dem vorherigen Film fertig war.
In dem Moment, als wir dort ankamen, trafen wir auf Herrn Schindler, der gerade in diesem Moment mit dem vorherigen Film fertig war.
1 ½ Stunden waren nun zu verbringen, aber so wie
jedes Mal, war die Wartezeit nichts Schlechtes, ganz im Gegenteil,
man hatte immer Spaß und Zeit sich auszutauschen und die vorigen Filme zu analysieren. Ich glaube an
diesem Tag war es die interessanteste Anstehzeit für Alina, Sandra,
Lisa, Joe und Herrn Schindler. Pschhh…
Der Vampirfilm war
gut und handelte von einem Jungen der den Geschmack am Blut dann
entdeckt, als er seine Mutter tot, mit Pulsadern aufgeschnitten, im
Bett findet und ihr Blut probiert. Eine Liebesgeschichte ist auch
enthalten und auch Momente in denen man zusammenschreckt.
Der
israelische Film handelte von einem Ehepaar, die gerade Ihren Sohn
verloren hatten und auf verschiedenste Weise versuchen, die Trauer zu
bewältigen.
Nach den Filmen
trafen sich die beiden Gruppen wieder und zusammen machten wir uns
auf die Suche nach einem kleinen Restaurant um noch ein letztes,
schönes, gemeinsames Abendessen zu genießen. Wir aßen thailändisch
und es hat auch sehr gut geschmeckt, nur war es sehr viel und bei
manchen auch sehr scharf. So viel Zeit hatten wir dann auch gar
nicht mehr, da wir uns für „Toni Erdmann“ früh genug anstellen
wollten. Auch dieses Warten ging schneller vorbei als gedacht, wir
spielten Black Stories und erzählten von Erlebnissen.
Dann
endlich
konnten wir uns einen deutschen Film ansehen, gerade für die, die
nicht gut Französisch können, bedeutete das weniger konzentrieren,
mehr genießen. Der Film war sehr gut, und vor allem witzig. Ich habe
selten ein Kinopublikum so oft und so laut lachen gehört. Es ging
um eine Familiengeschichte zwischen Vater und Tochter, die wieder
durch lustige und tragische Umwege zueinander finden. Der Vater
versucht, das Leben seiner gestressten Tochter, die
Unternehmensberaterin in Bukarest ist, den Sinn am Leben und das
Zeitnehmen fuer sich selbst wiederzuentdecken. Gerade die
Rolle des Vaters war durch seine Sprüche, Verkleidungen und Ironie
urkomisch. Da der Film so lange ging (2,5 Stunden) konnten wir erst um
20 vor 1 auf
den Bus ins Hotel und auch dort musste für die morgige Abreise noch
viel vorbereitet werden. Dies bedeutete mit einer Aufstehzeit von 6
Uhr; sehr wenig Schlaf.
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