Montag, 19. März 2012

ABI die Erste

Da 27% aller Musiker in den USA Betablocker nehmen, 19% sogar täglich und das beim Sport verboten ist, sind Musiker also unsportlich, da sie keinen Leistungssport machen können. Mission 1/4 accomplished. Deutsch geschafft!
So oder so ähnlich lauten gefühlte Tausende von Facebook-Posts von unseren AbiturientInnen, die heute die wohl wichtigste Woche ihrer Schullaufbahn begonnen haben. Tatsächlich waren Punkt 7:45 Uhr so viele K2er anwesend, wie wohl noch nie in diesem Schuljahr. (Dazu eine K1erin: "Öööh, was geht denn hier für fett Party? Ach so, stimmt ja... heute ist ja ABI!")
Egal ob in Jogginghose oder Jeans, Gammelpuli oder T-Shirt, pünktlich waren alle! Manche nervös und desorientiert ("In welchem Raum schreiben wir? Mussten wir die Formelsammlung heute schon abgeben? Ist grün oder weiß Konzeptpapier?"), andere ganz gelassen mit Bergen von Vesper und Getränken. Für die, die nichts dabei hatten (gab es die überhaupt?), hatten die K1er superleckere Kuchen und Muffins bereitgestellt, die Oberstufenberater lotsten auch die Verwirrtesten in ihre Prüfungsräume und liebevoll gestaltete Plakate auf dem Weg hoch zu den Prüfungsräumen mit Glücksschweinen und einer Danksagung an Frau Lay entlockten auch den Angespanntesten ein Lächeln.
Über die nächsten sechs Stunden breiten wir den gnädigen Mantel des Schweigens, so spannend ist das Deutsch-Abitur nicht. Kurz gesagt: Es war machbar, die Bogen füllten sich und zwischen 13 Uhr und 13:30 Uhr strömten die K2er ihren Jacken und Taschen entgegen, die sie vor der Prüfung in der Aula hatten zurücklassen müssen. Wo sind die denn abgeblieben? Ah, Bioraum. Und wo zum *** ist jetzt mein Zeug??? Aber auch diese Hürde meisterten schließlich alle und es bleibt zu sagen: Da waren's nur noch 3...


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