Sonntag, 22. Mai 2011

Alle 11 Faustler auf dem Roten Teppich!

Dienstag, 17.05.10

Es ist mal wieder „FRÜH AUFSTEHEN“ angesagt. 8:30 Uhr Treffen in der Eingangshalle und dann ging es auch schon los zum Kino „La Licorne“.

Die Wartezeit zieht sich lange hin und das wird natürlich erst mal zum Frühstücken und Wachwerden genutzt.
Leiden nach einem Abend in hohen Stöckelschuhen

Der Film „Fin de la silence“ beginnt. Alle sind erleichtert, endlich mal ein „Teil“ was auch einem Film ähnelt und keiner Doku. Nicht alle waren voll aufmerksam, da es nächtlich in Cannes ja schließlich ziemlich interessant sein kann, wenn man es schafft eine Karte für den „roten Teppich“ zu bekommen.

In dem Film ging es um einen Jungen, der in seiner Familie nicht akzeptiert wurde, weil er sich nicht in die Familie integrieren wollte und faul war.
Daher startete er einen heftigen Racheakt, der bei uns allen Spannung und Erschrecken auslöste. Zum Glück starb am Schluss dann doch nur eine Person. Die hatte es aber auch verdient.

Der Knaller kam jedoch erst danach, als Frau Schmitz uns mit Invitation-Karten für die 00.15 Uhr Vorstellung im „Palais“ von Cannes beglückte. Hierbei war ganz klar der „rote Teppich“ der Mittelpunkt, einfach nur gigantisch das Gefühl zu haben einmal zu den Wichtigen zu gehören. Und wir alle waren dabei!



Der Film „Dias de Gracia“, welcher in Mexico spielte, beschäftigte sich hauptsächlich mit Kriminalität und Drogendelikten, daher recht gewalttätig - aber endlich einmal das Richtige für „Action-Liebhaber“...

Allerdings stand vor diesem Spektakel noch ein anderer Film zur Debatte.
Man muss sich einfach mal kurz vorstellen: Man geht mit gewissen Filmkenntnissen in einen Film und erwartet eine gewisse Handlung, doch der südafrikanische Film "Skoonheid" haute uns erst mal alle vom „Kinosessel“. Der war doch tatsächlich von sexuellen Veranstaltungen und Vergewaltigung eines jungen Mannes gespickt.

Doch trotz der einen, „etwas anderen“ Vorstellung, war es ein sehr gelungener Tag und die Woche fing schon mal ziemlich gut an.

„Kann ja nur noch besser werden“, meinte da am Schluss noch Maxim.

Adrian Heidelberger, Julia-Sophie Ferenc

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